Augendiagnose

Die Augendiagnose, wie sie heute praktiziert wird hat ihren Ursprung im 19.Jh. Der Ungar Peczely gilt als ihr Begründer. Ihm folgten bekannte Heilkundige, wie Emanuel Felke, Magdalena Madaus, Heinrich Hense, Eva Flink oder Josef Angerer. Man hat immer wieder versucht klinische aktuelle Diagnosen aus dem Auge zu stellen, was sich aber oft nicht bestätigt hat und zu starken Anfeindungen geführt hat.

Die Augendiagnose hat ihren Wert nicht in der klinischen Diagnostik, sondern eher in der Beurteilung der Anpassungsfähigkeit des Individuums an äußere und innere Reize.

In der Augendiagnose betrachte ich die Iris, die Pupille mit ihrem Pupillensaum, die Sklera und die Gefäße.

Hierbei achte ich auf Farbe, Pigmente und Struktur. In ihrer Beurteilung komme ich zur Konstitution und damit zu ererbten Reaktionsmustern und Krankheitsneigungen.

Der Einblick in verschiedene Gewebe, wie Nerven, Bindegewebe und Gefäße als " Pars pro toto" läßt Rückschlüsse auf den gesamten Menschen zu.

So hilft mir der Blick ins Auge den Mensch mit seinen ererbten Anlagen zu erkennen und seine Erkrankung besser einzuordnen.